Dienstag, 02. Juli 2013

    Stadtspiel

    Es war einmal in einem Königreich, das da hieß Siloahnien, da lebte einst ein weiser und mächtiger König. Eines Tages machte er sich auf den Weg, den Hof derer von SILOAH mit seinem Besuch zu beehren. Außerdem wollte er die Reise nutzen, sich mit Tetzel über den Bau einer neuen Kirche zu beraten. Doch oh Schreck, oh Graus, Räuber überfielen den gütigen König und seine Gemahlin. Lediglich ein einfacher Diener überlebte den Angriff. Was tun? Ein neuer König musste her. So wurde der neue Monarch mittels demokratischer Abstimmung vom Volk, welches am heutigen Tage aus den Schülern des Herzog-Ernst Gymnasiums aus Gotha bestand, bestimmt.
    Beim Stadtspiel wurden mit der Geschichte des Königs, Tetzels und Martin Luthers historische Begebenheiten neu interpretiert. So ging beispielsweise auch die Pest um und verbreitete Angst und Schrecken und der Hexerei wurde der Garaus gemacht.

    Im Stadtspiel sollten die Kinder kreativ werden um Wirtschaftssysteme zu verstehen und zu regulieren. Sie arbeiteten in verschiedenen Gewerken, wie der Zinngießerei, dem Beautysaloon oder der Gendarmerie, verdienten Geld und gaben es wieder aus, um leckeres Fladenbrot zu erwerben oder einen Brief an die Liebste verfassen zu lassen.

    Die Quintessenz lautete: Wer nur Arbeitet und Geld hortet hat keinen Spaß, wer nur Spaß hat, hat irgendwann kein Geld und auch damit dann auch keinen Spaß mehr.






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