Unser Jahresteam 2010-2011 ist jetzt abgereist. Hier ein paar kurze Worte im Rückblick auf das gemeinsame Jahr:
Kevin Geier
Für mich ist 1 Jahr in SILOAH eine Lebensschule. Ich konnte mich hier selber besser kennen lernen weil wir so nah beieinander wohnen und uns zwangsläufig gegenseitig reflektieren. Ich bin dadurch toleranter offener und selbstkritischer geworden. Außerdem habe ich festgestellt, dass ich nicht für alles zuständig bin.
Madeline Grafe Im Jahresteam SILOAH habe ich mich selbst mit meinen Stärken und Schwächen kennengelernt. Ich konnte in der Jugendarbeit viele Erfahrungen sammeln im Umgang mit Menschen. Bei den verschiedensten Workshops z.B. Kränze binden, Töpfern, Kerzen ziehen… konnte ich meine Kreativität ausprobieren. Nach ein paar Wochen wurde mir das Anleiten der Gruppen so vertraut, dass ich keine Hemmungen mehr verspürte gegenüber fremden Menschen. Ich konnte mich auch geistlich neu orientieren, weil ich hier mit vielen sehr unterschiedlichen Christen in Kontakt kam.
Hanna RauMein Praktikumsjahr in SILOAH war ein guter Schritt in die Eigenständigkeit. Ich war zwar weg von zu Hause aber trotzdem nicht ganz alleine. Hier konnte ich einige internationale Kontakte knüpfen und kann mich inzwischen besser anderen gegenüber öffnen. Ich habe mich in SILOAH mehr mit mir selbst und meiner Vergangenheit auseinandergesetzt. Im Jahresteam sind sehr unterschiedliche Charaktere zusammen. Unsere Konflikte haben uns gegenseitig geschliffen…interessant, was da alles so zum Vorschein kommt.
Ismael KäfersteinFür mich bedeutet SILOAH Neuanfang. Was Mama vorher gemacht hatte, musste ich jetzt selber tun. Die neuen Freundschaften hier im Jahresteam gingen tief weil wir vor den zwischenmenschlichen Problemen nicht flüchten konnten. Das Zusammenleben wurde auch von der SILOAH-Leitung gefördert z.B. durch ein wöchentliches „Mannschaftstraining“ und eine Feedbackrunde „Kassenschluss“.
Ein Neuanfang war es auch in meinem Glauben an Jesus. Hier in SILOAH konnte ich wieder neu Vertrauen fassen und ein paar gute Glaubensschritte tun.
Simeon Wegert Ich fand es toll, dass die SILOAH-Leiter uns gabenorientiert in verschiedenen Arbeitsbereichen eingesetzt haben. Dabei bekamen wir Freiraum, uns zu entfalten und Neues einzubringen. Auch unser geistliches Leben konnte hier wachsen. Wir hatten die Möglichkeit, neu anzufangen, weil wir in keine Schublade gesteckt wurden.
Die Gemeinschaft im Jahresteam war sehr intensiv.
Persönlich hat es mir am meisten gebracht, Geduld mit anderen Menschen und in der Arbeit zu lernen. Ich habe in SILOAH mein Missionsherz entdeckt und mehr Toleranz gegenüber anderen Glaubenseinstellungen entwickelt.
Nathanael Heimann SILOAH ist für mich eine Lebensschule, ein Stück Familie und eine große Chance.Während ich hier gelernt habe, mit sehr schwierigen Personen klarzukommen, habe ich festgestellt, dass ich für andere ebenso herausfordernd bin, wie sie für mich. Ich habe hier gelernt meine Zeit besser einzuteilen. Arbeiten, die mich vorher störten, machen mir jetzt nichts mehr aus. Sie machen mir sogar Spaß.








